Archiv der Kategorie: EDITORIAL

DER EWIGE KOLLEGE

cover_presse1

Der ewige Kollege 2

Der ewige Kollege 3

Der ewige Kollege 4

Der ewige Kollege 5

Der ewige Kollege 8

Der ewige Kollege 7

Der ewige Kollege 10

Der ewige Kollege 11

Der ewige Kollege 12

Der ewige Kollege 13

Der ewige Kollege 14

Der ewige Kollege 16

Der ewige Kollege 17


Projektinfo:

Die Fotoreportage »Der ewige Kollege« erörtert den berufsbedingten Umgang mit dem Tod. Sie geht 
den Fragen nach, ob Ausnahmesituationen Arbeitsalltag werden können, wo die Grenze zwischen Routine 
und Anteilnahme gezogen wird und welche Verschiebungen in der persönlichen Perspektive auf das Thema Sterben und Tod durch den Beruf stattfinden. Neben den psychosozialen Aspekten fließen auch überraschend profane Begebenheiten und Anschauungen der Gesprächspartner in die Dialoge ein. 
Zu Wort kommen der Leiter eines Morddezernats, Kriminalkommissare,
eine Kinderhospiz-Mitarbeiterin, eine Ärztin und eine Psychologin einer Krebsstation,
ein Bestatter, ein Altenheimleiter und ein Rechtsmediziner.

Die besondere Herausforderung in der Gestaltung lag darin, dem sensiblen Thema eine angemessene 
Anmutung zu verleihen. Anstatt naheliegende Bildwelten zu bedienen, greift das Layout durch die Umkehrung klassischer Satzspiegel, dem Überschreiten von Grenzen und dem Spiel mit Rändern auf subtile Weise das Sujet auf. Der selbstbewusste Einsatz der Typografie arbeitet mit herausgelösten Zitaten,
die durch Positionierung und Punktgröße Textpassagen akzentuieren, an bestimmten Stellen dem Leser auch den Raum geben, eine markante Aussage auf sich wirken zu lassen und somit den Einstieg in das Buch auch losgelöst von der strikten Chronologie fördert.

——————————–

der_ewige_kollege

Alice Bodnár
Der ewige Kollege
Reportagen aus der Nähe des Todes

——————————–

Pressestimmen:

»Ich muss gestehen, dass mir selten ein derart spannendes
und rasant zu lesendes Buch in die Hände gekommen ist.
Alice Bodnár ist es zu danken, die Interviewten zu einer
ungewöhnlich informativen, geradezu bewegenden Offenheit
und Authentizität stimuliert zu haben, ohne je ins Peinlich-
Melodramatische oder oberflächlich Banale abzugleiten.
Ein außerordentlich gelungenes Projekt.«

Hans Wedler, Suizidprophylaxe-Heft

»Ein großartiges Buch, das rührt und bewegt und selbst jenen,
die routinemäßig mit dem Tod befasst sind, neue Einsichten gewährt.«

Pete Smith, Ärzte Zeitung

»Der Band trägt zur Enttabuisierung des Todes bei.
Dem erklärten Ziel der Autorin, der Auseinander-
setzung mit dem Tod einen Platz im Leben einzuräumen,
kommt der Leser ein gutes Stück näher.«

Psychologie Heute

»Es werden in dem Buch wichtige Themen angesprochen,
an denen unsere Medizin weitgehend vorbeisieht.
Dementsprechend mag das vorliegende Buch auch manchen
Ärzten zur Besinnung und Orientierung helfen.«

Prof. Gerhard S. Barolin, Wiener Medizinische Wochenschrift

»Ein Ausnahmebuch: Was den Inhalt – und was die Gestaltung betrifft.
Es ist zu wünschen, dass dieses Buch eine große Leserschaft findet und den dargestellten Berufen mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung widerfährt.«

Stephan Hadraschek, Sargsplitter

»Alice Bodnár gelingt es die richtigen Fragen zu stellen
ohne ihren Gesprächspartnern zu nahe zu treten, was sich darin
widerspiegelt, dass sie ehrliche und teilweise auch erschütternde
Antworten erhält. Ein sehr interessantes Buch, das auf
eindrucksvolle Weise zeigt, wie Menschen damit umgehen,
dass in ihrer Umgebung der Tod in den verschiedensten Formen
immer gegenwärtig ist. Absolut empfehlenswert!«

Roterdorn

»Es tönen unbequeme Wahrheiten durch, die den Interviews Tiefe und Würde verleihen. Die pointierte Bildauswahl und das durchdachte Layout erzeugen eine berührende Aufmerksamkeitsspannung, die uns meint und herausfordert.«

Georg Leifels

»Die Fotostrecke beinhaltet eindrucksvolle Bilder,
die gefühlvoll mit dem heiklen Thema umgehen.
Generell ist es ein Buch, das trotz Einsatz riesiger
Punktgröße in der Typografie taktvoll daherkommt
und deren Geschichten lesenswert sind.«

Slanted

——————————-

Pressetext:

Für die meisten Menschen sind Begegnungen mit dem Tod recht selten, umso fassungs- und hilfloser stehen wir ihm gegenüber, wenn jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis von uns geht.

Doch wie gehen eigentlich Menschen mit dem Tod um, die aufgrund ihres Berufes täglich mit ihm in Berührung kommen? Wie stellt sich ein Bestatter das Jenseits vor? Lernen Ärzte, die Diagnose Krebs zu übermitteln? Was denkt ein Altenheimleiter über Sterbehilfe und wie ermittelt ein Polizeibeamter den genauen Todeszeitpunkt?
Im Mittelpunkt dieser eindrucksvoll gestalteten Fotoreportage stehen Erfahrungen und Eindrücke, die aus der täglichen Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit erwachsen. Die bewegenden Dialoge und die sorgfältig ausgewählten Bilder entmystifizieren den Tod, stellen ihn als natürlichen Bestandteil des Lebens dar und regen zu einem angemessenen Umgang mit ihm an.

——————————–

Inhalt:

Einleitung

Bestattungswesen
Uwe Gerhardt (Bestattungsunternehmer)

Onkologie
Maren Knödler (Ärztin)
Kirsten Sahling (Psychologin)

Kriminalpolizei und Mordkommission
Jürgen Schade (Kriminalhauptkommissar)
Jörg Dessin (Kriminaloberrat)
Uwe Isenberg (Kriminalhauptkommissar)

Hospiz
Sabine Sebayang (Praxisanleiterin)

Rechtsmedizin
Klaus Püschel (Arzt)

Altenpflege
Ernst-Olaf Mende (Heimleiter)

Dank

Literatur

——————————–

Arbeitsumfang:

· Inhaltliche Konzeption
· Recherche
· Interviewplanung und -durchführung,
· Transkription
· Verfassen der sonstigen Texte
· Gestaltungskonzept und -umsetzung
· Fotografie und Nachbearbeitung
· Layout
· Raster
· Typografie
· Umschlag
· Druckvorstufe und -überwachung

——————————–

Ausstellung:

schuh






schaufel






stuhl






kissen






auto




Ich wurde eingeladen zu der Eröffnung des neuen Universitätsgebäudes der HAW meine Abschlussarbeit mit denen einiger Kommilitonen zu präsentieren.
Für die Ausstellung wählte ich Zitate aus meinem Buch und kombinierte sie mit diversen Objekten. Auf diese Wiese wurden Aussagen und Anekdoten des Buches in einem neuen Kontext erlebbar.

——————————–

»Guerilla Marketing«:

bestseller

15 minutes of fame

Am letzten verkaufsoffenen Sonntag vor Weihnachten katapultierte ich mit zwei Freunden »Der ewige Kollege« in die Bestseller-Listen 7 zentraler Buchläden in Berlin.
20.12.2009

ROLLBERG 2010




Arbeitsumfang:

Interviewdurchführung
Redaktion
Gestaltungskonzept
Layout
Raster
Typografie
Fotografie
Bildbearbeitung
Umschlaggestaltung
Druckvorstufe und -überwachung

Redaktion: Steffen Hensche
Gestaltung: Alice Bodnar, Jan von Ingersleben

Projektinfo:

Die Rollbergsiedlung ist ein über Berlin hinaus bekanntes Quartier in Neukölln.
Ähnlich wie der Wedding war die Siedlung ein traditionelles Arbeiterviertel.
Heute leben knapp 6000 Bewohner in dem Kiez, viele von ihnen haben einen Migrationshintergrund. In den vergangenen Jahren wurden die sozialen Probleme des Viertels bereits mehrfach in der Presse thematisiert.
Das Quartiersmanagement koordiniert die vor Ort stattfindenden sozialen Projekte,
die einen wichtigen Baustein in der Integrationsarbeit bilden. Viele der Projekte haben die Förderung von Kindern und Jugendlichen zum Schwerpunkt: Sei es über eine Sprachfrühförderung, Freizeitangebote in den Sommerferien oder Workshops, die Berufsbilder vermitteln.

Die Projektbroschüre stellt einige dieser Maßnahmen vor. Das Gestaltungskonzept der Broschüre lautet »Strukturen erkennen, Muster schaffen.«
Jedes Projekt hinterlässt eine Spur, die bis zur letzten Seite sichtbar ist und damit den Hintergrund um jeweils eine Ebene lebendiger macht. Metaphorisch stehen die Muster für die Arbeit des Quartiersmanagements, nämlich die Koordination und Verkettung der einzelnen Projekte. Gleichermaßen sind die Spuren Sinnbild für die Wirkung der Akteure und die Hoffnung, dass Projekte auch nach der Anschubunterstützung fortbestehen. Es entsteht eine Landkarte auf der sich die Elemente überlagern und ergänzen. Der Betrachter kann die Entstehung des Gesamtbildes verfolgen, in dem zum Schluss jedes einzelne Projekt mitwirkt. Die typografische Ebene ist mit einigen Variationsmöglichkeiten relativ statisch. Damit bringt sie als Konstante Ruhe auf den wabernden Hintergrund und bildet einen reizvollen Kontrast.

Weiterführende Links:

Bericht in der > ZDF-Mediathek
Homepage des > Quartiersmanagements

SOMAK

02_editorial

03_editorial

04_editorial

05_editorial

06_editorial

07_editorial

08_editorial

detail

01_material




Arbeitsumfang:

Gestaltungskonzept
Entwicklung der Infografiken
Layout
Raster
Typografie
Umschlaggestaltung
Druckvorstufe

Projektinfo:

Die Sommerakademie ist eine einwöchige Veranstaltung und widmet sich jedes Jahr einem ausgewählten Thema. 2003 fand die erste Veranstaltung statt und hatte die »Umsiedlung von Ortschaften« zum Thema. Die Dokumentation ist eine Ansammlung vieler verschiedener Beiträge der Teilnehmenden, einem Rahmenprogramm, Studentenpräsentationen und Begleitwerke wie Fotos und Pressespiegel.

Das Layoutkonzept soll diesen Workshopflow kommunizieren. Skizzenhafte Info-
grafiken, Post-It-Zettel für die Kapitelanfänge und Filzstiftlinien als Orientierungs-
element geben dem Buch den Charme von Notizen, transportieren die sukzessive Erarbeitung eines Themas und verleihen der Dokumentation den Charakter einer Gedankenschmiede. Die menschliche Handschrift der Infografiken betont zudem symbolhaft die sozialen Konsequenzen einer Umsiedlung, war dieser Aspekt doch wesentlicher Themenbestandteil der ersten Sommerakademie. Ganz dem Workshopstil verpflichtet kommen auf typografischer Ebene augenzwinkernd visuelle »Microsoft Word-Zitate« wie etwa die Unterstreichung von Überschriften oder exakt gleiche Seitenränder links und rechts zum Einsatz. Die Bildsprache bedient sich dem klassischen Retroelemente des Farbverlaufs.

In seiner gesamten Erscheinung soll das Buch dadurch das Gefühl eines Rückblicks und zugleich den eines Neuanfang vermitteln.

Infografiken aus der Doku. >>

AUFBRUCH

015

026

aufbruch2

aufbruch1


Arbeitsumfang:

· Recherche, Konzeption, Umsetzung

Projektinfo:

Das Plakat präsentiert eine Auswahl an Texten zur Deutsch-Deutschen-Geschichte. Historische Abhandlungen, Erfahrungsberichte, lyrische Texte, Anekdoten und Skurriles werden auf dem Faltplakat in Bezug 
zueinander gestellt. So findet sich etwa Ulbrichts vielzitierte Aussage »Niemand hat die Absicht eine 
Mauer zu errichten.« neben einer historischen Zeit
achse über die Etappen der hermetischen Verschließung der Grenze wieder, während sich Propagandatexte 
des DDR-Regimes mit Auszügen aus Orwells »Farm der Tiere« verknüpfen. Die Vorderseite des Plakats behandelt den Bau der Berliner Mauer. Berichte geglückter Fluchtversuche münden auf der Rückseite des Plakats und leiten somit auf das Thema dieser — den Fall 
der Mauer — über. Typografisch wird »die Grenze« durch Abdeckungen und Anschnitte der Überschriften verdeutlicht. Die Grundform des Faltplakats steht für den Aufbruch, den heraus-gelösten Stein in der Mauer. Außerdem ergeben sich durch die unterschiedlichen Faltmöglichkeiten neue Konstellationen von Zitaten und Texten und dadurch Wortspiele sowie kontrastreiche Zusammenführungen.